Rapperswil, Kapuzinerkloster
Sonntag, 28. Juni, 19.00 Uhr

Claude Debussy 1862 – 1918
Sonate für Flöte, Viola und Harfe (1915)

Toshio Hosokawa *1955
Threnody. To the victims of Tohoku Eartquake 3.11. (2011)

Tōru Takemitsu 1930 – 1996
And then I knew ‘twas Wind (1992)

Texte von Tanizako Jun’chirō 1886 – 1965

Jürg Zurmühle *1957
Musik aus der Stille. Traditionelle japanische Musik und eigene Kompositionen

Die japanische Ästhetik zeigt faszinierende Eigenheiten, die die westliche Musik des letzten Jahrhunderts zutiefst geprägt haben: das Abgegriffene, das Halbdunkel, das geheimnisvoll Gealterte. Shakuhachi, das traditionelle japanische Flöteninstrument, trifft auf Kompositionen für Flöte, Harfe und Viola, die von dieser Ästhetik geprägt wurden. Dazwischen Lesung aus Tanizako Jun’chirō «Lob des Schattens». Und, als Kontrapunkt und Zentrum, das düstere Mahnmal von Toshio Hosokawa für die Opfer des Erdbebens von 2011, für Viola solo. Auf alten Bildern des paradiesischen Arkadiens sagt der Tod: «Et in arcadia ego»; auch ich bin hier.

Einführung – erzählt von Manuel Bärtsch

Informationen

  • Kollekte

  • Platzzahl beschränkt

Protagonisten

  • Christoph Bösch Flöte

  • Alessandro d’Amico Viola

  • Consuelo Giulianelli Harfe

  • Jürg Zurmühle Shakuhachi

  • Bodo Krumwiede Sprecher