…das Ende der Zeit

Liebe Freundinnen und Freunde des Musiksommers am Zürichsee

Gestern haben wir inmitten der alternativen Ausgehmeile von Zürich mit Minimal Music und experimentellem Hip-hop ganz neue Hörerfahrungen gemacht, und nun geht es Schlag auf Schlag: Am nächsten Samstag gibt es vier Uraufführungen von Werken junger Komponistinnen und Komponisten, im Dialog mit Messiaens „Quatuor pour la fin du temps“.

Dieses Werk, entstanden 1941 in einem deutschen Kriegsgefangenenlager, fasziniert durch die vielen, tatsächlich zeitlosen Einflüsse, die es formten: mittelalterliche Theologie, indische Rhythmen, modale Harmonik, Vogelstimmen. Klassische, überaus poetische Avantgarde, könnte man sagen.

Olivier Messiaen ist nach Anton Bruckner der zweite Grossorganist unter den Komponisten der Neuzeit. Hier können Sie sich in seine Improvisationskunst hineinhören:

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Wie die Komponistinnen und Komponisten auf die Thematik der Zeitaufhebung reagieren werden, erfahren Sie und ich in der Einführung um 18.30, und zu Messiaen Kompositionsmethode habe ich auch noch einige Dinge zu sagen.
Am darauffolgenden Sonntag 21. Juni folgt dann das dritte dieser Wundertütenkonzerte: Der Jazzpianist und Komponist Django Bates spielt einen Klavierabend. Wundervoller, schräger Jazz von Weltformat.

Achtung: dazu muss man sich anmelden (Homepage), wenn man Apéro kriegen will, was ich schon aus kulinarischen Gründen sehr empfehle.

Ich freue mich, Sie bei diesen Konzerten begrüssen zu dürfen!
Mit herzlichen Grüssen
Ihr
Manuel Bärtsch
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